Professor Kiwit mit Franzi und Schreiber

Unsere Schwerpunkte

Unsere Schwerpunkte bei der Diagnostik und Therapie neurochirurgischer Erkrankungen:

Erkrankungen der Wirbelsäule – Rückenschmerzen, Bandscheibenvorfall, Spinalkanalstenose

Hier bieten wir von Rückenschmerzen über den Bandscheibenvorfall bis hin zu Wirbelsäulentumoren das vollständige Spektrum der konservativen und operativen Therapie an.

An operativen Verfahren können Sie bei uns endoskopisch an der Bandscheibe operiert werden, wir verwenden hierbei die Methode TESSYS®. Die mikrochirurgischen und minimal invasiven Verfahren werden durch die Wirbelsäulenstabilisierungen und die verschiedenen Fusionsverfahren ergänzt. Die künstliche Bandscheibe (Bandscheibenprothese) ist eine weitere Spezialität unserer Kliniken.
 

Hirntumorbehandlungen – Gliom, Glioblastom, Meningeom

Ein zweiter Schwerpunkt liegt auf dem Hirntumor.

Dabei behandeln wir alle Arten von Hirntumoren, das Gliom oder Glioblastom ist der häufigste hirneigene Tumor, das Meningeom oder das Akustikusneurinom sind normalerweise sehr gut zu operieren und auch vollständig heilbar.

Dabei wird nach den Leitlinien der internationalen wissenschaftlichen Fachgesellschaften behandelt. Ganz wichtig ist dabei der höchste denkbare Sicherheitsstandard durch das Neuromonitoring und den Einsatz der transkraniellen Magnetstimulation sowie der Navigation.
 

Durchblutungsstörungen des Gehirns – Schlaganfall, Angiom, Aneurysma

Durchblutungsstörungen des Gehirns wie Schlaganfälle oder Blutungen aus Aneurysmen und Angiomen werden fast immer in endovaskulärer Technik ohne Eröffnung des Schädels behandelt.

Hier arbeite ich mit Herrn Kollegen Prof. Dr. Marius Hartmann, einem national und international ausgewiesenen Neuroradiologen eng zusammen. Diese Erkrankungen erfordern nur noch selten eine offene mikrochirurgische Operation, hat die Blutung allerdings lebensbedrohliche Ausmaße, muss die Operation zwingend notfallmäßig erfolgen.
 

Schmerztherapie

Die Behandlung akuter und chronischer Schmerzen ist seit Jahren ein besonderer Schwerpunkt unserer Praxis.

Seit dem 1. Juli 2016 führe ich gemeinsam mit meiner anästhesiologischen Partnerin Fr. Dr. med. Kortina Lück die stationäre multimodale Schmerztherapie in einer eigenen spezialisierten Schmerzklinik im HELIOS Klinikum Berlin Buch durch. Dabei werden chronische Schmerzzustände medikamentös und vor allem interdisziplinär mit Ergo-, Physio- und Psychotherapie behandelt. So können wir den allermeisten Patienten gut helfen. Wir bilden in dieser Spezialeinheit auch junge Schmerztherapeutinnen und -therapeuten aus.

In seltenen Fällen bieten wir den Patientinnen und Patienten minimal invasive Verfahren mit der Einlage verschiedener Rückenmarkschrittmachern (Dorsal Column Stimulation, DCS) an, nämlich dann, wenn die aufwändige 14tägige multimodale Schmerztherapie doch nicht den Erfolg zeigt, den wir uns wünschen.
 

Querschnittlähmung

Die Behandlung einer Querschnittlähmung ist für die Patienten sehr belastend.

Seit dem 1. Oktober 2016 führe ich gemeinsam mit Oberärztin Dr. Jana Glumm diese aufwändige Therapie, die viele Wochen und Monate dauert, in einer speziellen Behandlungseinheit im HELIOS Klinikum Berlin Buch durch. Die Kapazitäten sind allerdings gering, und es gibt lange Wartezeiten. Dennoch ist es für alle Beteiligten ein bewegender Moment, wenn Patienten und Patientinnen nach Monaten der Behandlung sich wieder eigenständig bewegen können. Das kann man nur in einem hoch motivierten Team mit Physiotherapie, Ergotherapie, Psychotherapie und hochmodernen Maschinen erreichen.